lebensstandard und bildung sind hier bei weitem hoeher, die menschen sind nicht so vom tourismus abhaengig und so kann man in ruhe durch die staedte schlendern, ohne unentwegt unangenehm angesprochen zu werden.
ganz besonders angenehm fand ich es in diu.
zusammen mit daman und goa bis vor 40 jahren noch portugiesisches hoheitsgebiet.
leere straende, christliche kirchen, koestliches essen und billiger alkohol.
dass ich mich trotzdem in indien befinde, wurde mir erst wieder richtig bewusst, als ich doesend am strand liegend kurz aufschaute, und ich, keine 100m von mir entfernt, eine einaescherung auf offenem feuer sehen konnte.
die naechsten 3 tage waren fuer mich hoelle und himmel.
ich hatte mir in den kopf gesetzt die strecke diu nach goa (~1500km) so schnell wie moeglich zu bewaeltigen.
strassen und verkehrshoelle gujarat - von ahmedabad bis kurz vor mumbai (~500km) schlagloecher und verkehr zum abwinken in uninteressanter umgebung und suedlich von mumbai (maharastra) der bikerhimmel mit kurvigen strassen auf wunderbarem asphalt durch tropisches huegelland.300km von meinem ziel entfernt musste ich vorsichtig und sachte die naechste stadt (ratnagiri) ansteuern, da die laedierte kette nun entgueltig zu lang wurde und sie beim beschleunigen immer wieder lautstark einen ritzelzahn uebersprang.
alle schlechten dinge sind 3 und so konnte ich am naechsten morgen feststellen,dass ich mir einen nagel eingefahren habe und das hinterrad einen plattfuss hat. :-(
da ich eine verabredung einhalten wollte, entschied ich kurzerhand das bike in ratnagiri zu lassen und den restlichen weg nach goa per zug zurueckzulegen.
nach 3 wunderschoenen tagen in palolem bin ich nun wieder back in ratnagiri und sitze hier nun auf unbestimmte zeit fest.
wie schon vorher erwaehnt, aller schlechten dinge sind 3.
zusaetzlich zu plattfuss und kettenproblem, will nach 5- taegigem stillstand, nun auch die batterie das bike nicht mehr starten.
naja, kommt zeit, kommt rat...
... hoffe ich zumindest ;-)
nachdem der 1. reperaturversuch (ein kettenglied wurde herausgenommen - laenge passt jetzt, aber leider ist das hintere ritzelblatt zu abgenuetzt) nicht zum erhofftem ziel gefuehrt hat, warte ich nun auf das neue ketten-ritzel set, dass mir liebenswerterweise heli (oesterreicher, der nun schon seit 9 jahren in jaisalmer ein hotel fuehrt) aus oesterreich mitgebracht hat und mir mit einem bus nach maharastra nachschicken will.
ps: und das positive:
gleich visavis vom guesthouse, in dem ich abgestiegen bin, befindet sich eine werkstaette zu der ich mittlerweile volles vertrauen habe und problem nummer 2 (das picken und montieren von schlauch und mantel hat mich ir 25.- (40 cent) gekostet) ist geloest.